____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Erik Reger
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Erik Reger, Pseudonym von Hermann Dannenberger (* 8. September 1893 in Bendorf am Rhein; â 10. Mai 1954 in Wien), war ein deutscher Schriftsteller und Journalist und Mitherausgeber und Chefredakteur der Berliner Zeitung Der Tagesspiegel in den Nachkriegsjahren.
Contents
⢠Leben
⢠Jugend bis 1933
⢠1933 bis 1945
⢠Tagebuch 1945
⢠Erik-Reger-Preis
⢠Bibliographie
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Jugend bis 1933
Hermann Dannenberger war Sohn einer Bergmannsfamilie. Sein Vater Johann David Dannenberger war Grubenaufseher bei der Erzgrube âWernerâ der Friedrich Krupp AG. Nachdem er 1912 das Kaiser-Wilhelm-Realgymnasium in Koblenz absolviert hatte, begann er ein Studium der Literatur und Geschichte in Bonn, das er dann in MĂźnchen und Heidelberg weiterfĂźhrte. Während seiner Zeit in MĂźnchen verfasste er aus dem Umkreis der reformerischen Freistudentenschaft Der Streit um die Universitäten, eine Schrift, in der er Missstände an den Universitäten beklagte und deren Demokratisierung forderte. In dieser Zeit intensivierte er einen Briefwechsel mit seiner Cousine Christine Lippert, der Tochter seiner Tante aus Bad DĂźrkheim, seiner späteren Ehefrau.cite-ref-petersen-1-0[1]
1915 wurde Dannenberger eingezogen, kam 1916 in den Stellungskrieg an der Westfront, musste ins Lazarett und geriet im Juni 1917 in der dritten Flandernschlacht beim Wytschaete-Bogen in englische Kriegsgefangenschaft, wo er als Dolmetscher arbeitete. Im Herbst 1919 wurde er entlassen und kehrte nach Bendorf zurßck. Wie auch fßr andere Autoren, die im Flandernbogen gekämpft hatten, darunter Erwin Piscator, Ludwig Renn und Wieland Herzfelde, blieb auch fßr ihn das Kriegserlebnis prägend. 1929 bot er in ausfßhrliches Manuskript mit dem Arbeitstitel 544 erfolglos mehreren Verlagen an und verÜffentlichte 1931/1932 dreimal Auszßge im Dortmunder General-Anzeiger.cite-ref-2[2] Das Originalmanuskript scheint jedoch verloren.cite-ref-petersen-1-1[1]
Dannenberger heiratete seine Cousine und zog mit ihr 1920 nach Essen-Werden, wo er bis 1927 als Pressereferent bei der Friedrich Krupp AG arbeitete und ab 1925 die Kruppschen Mitteilungen herausgab, eine 13-täglich erscheinende Betriebszeitschrift. Am 24. August 1923 wurde in Essen sein Sohn, der Journalist und ab 1946 beim Tagesspiegel tätige Manfred Dannenberger,cite-ref-3[3] geboren. Da Hermann Dannenberger nebenher als Theaterkritiker fßr verschiedene Zeitungen und auch fßr den Rundfunk arbeitete, legte er sich das Pseudonym Erik Reger zu, mit dem er ßberwiegend bekannt wurde. Aber er hatte noch eine ganze Reihe von anderen Pseudonymen wie Anton Dornschlag, Walter Enkenbach, Heinz Lamprecht, Eberhard Rauschebart, Fritz Schulte ten Hoevel, Heinrich Schmitz, Ernst Stahlburg, Karl Westhoven, die er je nach VerÜffentlichungszweck einsetzte. Auf eigenen Wunsch schied er 1927 bei Krupp aus, um freier Schriftsteller zu werden.cite-ref-petersen-1-2[1]
Ab 1927 arbeitete Reger bei der Essener avantgardistischen Literatur- und Theaterzeitschrift Der Scheinwerfer mit. Januar 1928 grĂźndete er unter seinem richtigen Namen die Wochenschrift Westdeutscher Scheinwerfer und gab sie heraus. In ihr behandelte Reger die âKommunalpolitik, Kultur, Wirtschaft und Sport des gesamten Ruhrgebiets.âcite-ref-4[4]cite-ref-5[5]cite-ref-6[6] Regers Zeitschrift musste nach 31 Nummern aus wirtschaftlichen GrĂźnden eingestellt werden. Die Schulden belasteten ihn noch bis in die 1930er Jahre. Es gelang Reger aber, sich mit âAufsätzen zum politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen und als Spezialist fĂźr das Ruhrgebietâ bei tonangebenden deutschen Zeitschriften einen Namen zu machen. Er schrieb fĂźr den General-Anzeiger fĂźr Dortmund, die Frankfurter Zeitung, die Vossische Zeitung und die WeltbĂźhne.cite-ref-7[7] Von 1928 bis 1933 schrieb Reger fĂźr Die WeltbĂźhne Artikel unter dem Namen Reger, viele weitere lieĂ er in dieser Zeitschrift unter anderen Pseudonymen erscheinen.cite-ref-8[8]
Reger gehĂśrte dem demokratischen Lager an, und er thematisierte auch direkt in seinen Artikeln das Erstarken der Nationalsozialisten. 1931 verĂśffentlichte Reger in der Vossischen Zeitung eine kritische Artikelserie Ăźber den Nationalsozialismus. In dieser deckte er die âMechanismus von dessen Strategieâ auf, schrieb von den ârealitätsfernen Illusionenâ und âHitler als Rattenfänger.â Daher konnte Reger von der Machtergreifung nichts Gutes erwarten.
Regers Erfahrungen â auch bei Krupp â flossen in seinen Roman Union der festen Hand (1931) ein. In dem Buch werden die âMachtstrukturen der nationalkonservativen Ruhrindustriellen offengelegt, die gegen die Weimarer Republik arbeiteten und ein BĂźndnis mit den Nationalsozialisten anstrebtenâ.cite-ref-9[9] Es handelt sich um einen der ersten deutschen Industrieromane. DafĂźr wurde Reger noch 1931 (gemeinsam mit ĂdĂśn von HorvĂĄth) mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet.
1933 bis 1945
Nach der Machtergreifung nahmen die Angriffe und Repressalien gegen Reger zu. 1935 wurde Union der festen Hand zusammen mit dem 1932 erschienenen zweiten Roman Das wachsame Hähnchen â ein polemischer Roman von der nationalsozialistischen Regierung verboten.cite-ref-petersen-1-3[1]
1934 zog er mit seiner Familie in die Schweiz. Da er dort nicht arbeiten durfte, kehrte er 1936 nach Deutschland zurĂźck, wo er zunächst in der Werbeabteilung des Pharmaunternehmens Boehringer, dann als Lektor der Romanabteilung des âarisiertenâ Ullstein Verlages, dem Deutschen Verlag in Berlin, tätig war. Zwischen 1933 und 1941 erschienen sechs BĂźcher Regers bei deutschen Verlagen, mit vorwiegend unverfänglichen, teils historischen Sujets. Aber auch diese BĂźcher blieben nicht unangefochten. So sprach Will Vesper in Bezug auf Kinder des Zwielichts (1941) von âschleimige[r] LĂźsternheitâ, das Buch spiele âin einer verlogenen, widerlichen und krankhaften Welt voll Gemeinheiten, Rohheiten und Tratschâ und obendrein sei der Autor ein âlinksradikaler Hetzschriftstellerâ.cite-ref-10[10] Reger ging aber auch Kompromisse ein. Wie Ernst Klee ermittelte, war er âAutor im NS-Kampfblatt Krakauer Zeitung, dem âBlatt des Generalgouvernementsâ.âcite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
Tagebuch 1945
In den Monaten April bis Mai 1945 schrieb Reger ein Tagebuch, in dem er die letzten Wochen des Zusammenbruchs des NS-Regimes und die ersten Wochen der sowjetischen Besatzung beschrieb. Die Regers hatten zuvor in Berlin gewohnt. Nach einem ZerwĂźrfnis mit seinem Verleger Rowohlt wegen eines Erzählbandes wechselte Reger zum Eduard Kaiser Verlag in BĂśhmisch-Leipa, dessen Verleger ihm das verlagseigene Haus in der BurgsdorfstraĂe in Mahlow am Rand von Berlin anbot, was sich nachträglich als GlĂźcksfall erwies, da das von den Regers zuvor bewohnte Haus in der Albrecht-Achilles-StraĂe in Halensee durch eine Fliegerbombe später vĂśllig zerstĂśrt wurde.
Das Tagebuch wurde aus einer von Reger mehrfach beklagten, auf die unmittelbare Nachbarschaft beschränkten Perspektive geschrieben, da es in dem betreffenden Zeitraum weder Zeitungen noch verlässliche Nachrichten aus der Hauptstadt gab und auch der Rundfunkempfang â Reger nennt als Informationsquellen den Soldatensender West und den Kurzwellensender Atlantik, beides britische Tarnsender â häufig durch Stromausfälle und Fliegeralarme nicht mĂśglich war. Dennoch ist eben dadurch, durch die genaue Darstellung des Alltags der Stunde Null am Rand von Berlin, Regers Tagebuch ein bedeutendes Zeitzeugnis, das allerdings, obwohl offenbar in Hinblick auf eine spätere VerĂśffentlichung verfasst, lange Zeit unverĂśffentlicht blieb, bis es 2014 herausgegeben wurde und mit einem Nachwort von Andreas Petersen unter dem Titel Zeit des Ăberlebens im Transit-Verlag erschien.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und der totalen Niederlage Deutschlands
1945 wurde Reger Lizenzträger, Mitherausgeber und Chefredakteur der Berliner Zeitung Der Tagesspiegel. Die Lizenzvergabe erfolgte durch die ICD. Als erster Vertreter des deutschen Pressewesens nach dem Zweiten Weltkrieg besuchte er 1947 die Vereinigten Staaten. Reger bot 1947 Klaus BĂślling (1928â2014) ein Volontariat beim Tagesspiegel an; so begann dessen journalistische Laufbahn. Ab 1950 war Reger Mitglied der Deutschen Akademie fĂźr Sprache und Dichtung in Darmstadt.
Reger erlag im Mai 1954 während der dritten Generalversammlung des Internationalen Presseinstitutes in Wien einem Herzinfarkt. Er erhielt ein Ehrengrab der Stadt Berlin in der Abt. VI W-107/110 auf dem Berliner Waldfriedhof Zehlendorf, im Ortsteil Berlin-Nikolassee. In Essen erinnert am Haus Rellinghauser StraĂe 201 eine Gedenktafel daran, dass Erik Reger dort von 1931 bis 1933 wohnte.
Schriftstellerische Arbeit
Erik Reger hat in erster Linie Romane verfasst. Nach seinem erfolgreichen Erstling Union der festen Hand (1931; Urauffßhrung einer dramatisierten Fassung 2000 in Zollverein Essen, Regie: Stephan Stroux)cite-ref-13[13] erschien 1932 Das wachsame Hähnchen, in dem er den Werdegang eines typischen Opportunisten während der Inflationsjahre schildert. Im Jahr darauf erschien Schiffer im Strom, 1935 Lenz und Jette. Chronik einer Leidenschaft und Napoleon und der Schmelztiegel.
Im 1937 erschienenen Heimweh nach der HĂślle schildert er den Verfall einer korsischen Familie. Eine Neufassung dieses Romans erschien 1943 unter dem Titel Die Insel der goldenen Finsternis. 1941 erschienen Kinder des Zwielichts und Der verbotene Sommer.
1947 erschienen politische Essays unter den Titeln Zwei Jahre nach Hitler. Fazit 1947 und Vom kĂźnftigen Deutschland. AuĂer den Romanen verĂśffentlichte Reger 1949 einen Band mit Erzählungen unter dem Titel Urbans Erzählbuch.
Aus dem Nachlass wurde 1955 die Novelle Raub der Tugend ßber die Halsbandaffäre der KÜnigin Marie-Antoinette herausgegeben.
2014 erschien Zeit des Ăberlebens, ein neu entdecktes Tagebuch Ăźber das Kriegsende 1945. Darin schildert Reger, wie er von April bis Juni 1945 in Mahlow bei Berlin die letzten Tage des Dritten Reichs und den Einmarsch der Roten Armee erlebt.
Erik-Reger-Preis
Die âZukunftsinitiative Rheinland-Pfalzâ verlieh seit 1999 an Schriftsteller und Journalisten zu einer verstärkten Ăśffentlichen Auseinandersetzung mit der Rolle von Wirtschaft und Handel im gesellschaftlichen Leben den Erik-Reger-Preis. Seit 2009 jedoch wird der Preis nicht mehr ausgeschrieben.cite-ref-14[14]
Bibliographie
⢠als Hermann Dannenberger: Der Streit um die Universitäten. Reform an Haupt und Gliedern! Ein Weck- und Mahnruf mit allerlei Seitenblicken von einem unparteiischen Studenten. Verlag Max Steinebach, Mßnchen 1913.
⢠Union der festen Hand. Roman einer Entwicklung. Rowohlt, Berlin 1931. Neuausgabe: SchÜffling & Co., Frankfurt am Main 2022, ISBN 978-3-89561-249-7.
⢠Das wachsame Hähnchen. Polemischer Roman. Rowohlt, Berlin 1932.
⢠Schiffer im Strom. Roman. Rowohlt, Berlin 1933.
⢠Napoleon und der Schmelztiegel. Rowohlt, Berlin 1935.
⢠Lenz und Jette. Chronik einer Leidenschaft. Rowohlt, Berlin 1935.
⢠Heimweh nach der HÜlle. Roman. Rowohlt, Berlin 1937.
⢠Kinder des Zwielichts. Ein Leben in voriger Zeit. Roman. Rowohlt, Stuttgart 1941.
⢠Der verbotene Sommer. Roman. Propyläen Verlag, Berlin 1941.
⢠Zwei Jahre nach Hitler. Fazit 1947 und Versuch eines konstruktiven Programms aus der zwangsläufigen Entwicklung. Rowohlt, Hamburg 1947. Neuausgabe mit einem Vorwort von Walter Dirks: Argon, Berlin 1986, ISBN 3-87024-501-8.
⢠Vom kßnftigen Deutschland : Aufsätze zur Zeitgeschichte. Blanvalet, Berlin 1947.
⢠Urbans Erzählbuch. Erzählungen. Blanvalet, Berlin 1949.
⢠Raub der Tugend. Argon, Berlin 1955.
⢠Kleine Schriften. Hrsg. von Erhard Schßtz. Argon, Berlin 1993.
⢠Zeit des Ăberlebens : Tagebuch April bis Juni 1945. Hrsg. und mit einem Nachwort von Andreas Petersen. Transit, 2014, ISBN 978-3-88747-308-2.
⢠Erik Reger Lesebuch. Hrsg. von Erhard Schßtz. Nylands Kleine Westfälische Bibliothek 124. Aisthesis, Bielefeld 2023, ISBN 978-3-8498-1043-6.
Literatur
⢠Jan-Pieter Barbian: âEin Autor, der nicht mehr so darf, wie er willâ : Erik Reger und der Rowohlt Verlag im Dritten Reich. In: (ders.): Die vollendete Ohnmacht? Schriftsteller, Verleger und Buchhändler im NS-Staat : Ausgewählte Aufsätze. Klartext, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-894-6, S: 227â251.
⢠Dirk Hallenberger: Industrie und Heimat. Eine Literaturgeschichte des Ruhrgebiets. Essen 2000, S. 246â256.
⢠Christoph Marx: Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945â1953 â Erik Reger und Rudolf Herrnstadt. ibidem-Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8382-0985-2.
⢠Hans-Werner Niemann: Das Bild des industriellen Unternehmers in deutschen Romanen der Jahre 1890â1945. Berlin 1982.
⢠Andreas Petersen: Anmerkungen zum Tagebuch. In: Erik Reger: Zeit des Ăberlebens. Tagebuch April bis Juni 1945. Berlin 2014, S. 131â158.
⢠Erhard SchĂźtz: Union der festen Hand. In: ders.: Romane der Weimarer Republik. MĂźnchen 1986, S. 125â146.
⢠Erhard SchĂźtz, Matthias Uecker: âPräzisionsästhetikâ? Erik Regers âUnion der festen Handâ â Publizistik als Roman. In: Sabina Becker, Christoph WeiĂ (Hrsg.): Neue Sachlichkeit im Roman. Neue Interpretationen zum Roman der Weimarer Republik. Stuttgart 1995, S. 89â111.
⢠Erhard SchĂźtz: Reger, Erik. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 21. Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 260â261 (deutsche-biographie.de).
⢠JĂśrn Steigerwald: Das Imaginäre Kapital der Industrie: Erik Regers Union der festen Hand. In: Rudolf Behrens, JĂśrn Steigerwald (Hrsg.): Die Macht und das Imaginäre. WĂźrzburg 2005, S. 247â265.
⢠Matthias Uecker: Der Publizist als Romancier. Erik Regers Ruhrgebiets-Romane. In: Konrad Ehlich (Hrsg.): Sprache und Literatur an der Ruhr. 2., erw. und Ăźberarb. Auflage. Essen 1997, ISBN 3-88474-488-7, S. 167â182.
⢠Christian Tauschke: âVivisektion der Zeitâ. Studien zur Darstellung und Kritik der Zeitgeschichte in Publizistik und Romanwerk Erik Regers (1924â1932). KovaÄ, Hamburg 1997, ISBN 3-86064-587-0 (zugl. Dissertation Freie Universität Berlin 1995).
⢠Marion Wendt: Meinungsmanipulation in Erik Regers neusachlichen Zeitromanen âUnion der festen Handâ (1931) und âDas wachsame Hähnchenâ (1932). Wien 2010 Diplomarbeit.
Weblinks
Commons
: Erik Reger
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Literatur von und ßber Erik Reger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Erik Reger im Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren
⢠Erik Reger â Hermann Dannenberger, Biografie (Gesellschaft fĂźr Geschichte und Heimatkunde von Bendorf und Umgebung e. V.)
⢠Erik-Reger-Archiv im Archiv der Akademie der Kßnste, Berlin
Einzelnachweise
cite-note-petersen-11. â Andreas Petersen: Nachwort. In: Erik Reger: Zeit des Ăberlebens. Berlin 2014, S. 131â158.
cite-note-22. â Ausgaben vom 9. Juli 1931, 21. Juli 1931 und 31. März 1932.
cite-note-33. â Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Whoâs who. 24. Ausgabe. Schmidt-RĂśmhild, LĂźbeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 205.
cite-note-44. â Jan-Pieter Barbian: "Ein Autor, der nicht mehr so darf, wie er will". Erik Reger und der Rowohlt Verlag im Dritten Reich. In: ders.: Die vollendete Ohnmacht? Schriftsteller, Verleger und Buchhändler im NS-Staat. Ausgewählte Aufsätze. Essen 2008, S. 228.
cite-note-55. â Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren 1750 bis 1950.
cite-note-77. â Jan-Pieter Barbian: âEin Autor, der nicht mehr so darf, wie er will âŚâ Essen 2008, S. 228f.
cite-note-88. â Z.B. Die wirkliche Arbeiterpresse. Jg. 25, H. 10, 5. März 1929, S. 366â372
cite-note-99. â Jan-Pieter Barbian: âEin Autor, der nicht mehr so darf, wie er willâ⌠Essen 2008, S. 230.
cite-note-1010. â Will Vesper: Unsere Meinung. In: Die neue Literatur, Jg. 43 (1942), Heft 5, S. 117â119. Zitiert nach: Andreas Petersen: Nachwort. In: Erik Reger: Zeit des Ăberlebens. Berlin 2014, S. 148.
cite-note-1111. â Ernst Klee: Kulturlexikon zum Dritten Reich, Ăźberarbeitete Ausgabe, Frankfurt am Main, September 2009, S. 431
cite-note-1212. â Beispiel Krakauer Zeitung vm 25. Juni 1944, Seite 1, Rubrik "Sie lesen heute", digitalisiert von der Katolicki Uniwersytet Lubelski Jana Jana PawĹa II.
cite-note-1414. â kulturpreise.de